Schwerpunkt Europa


Erasmus+ - Fahrt nach Almelo (Niederlande) vom 19.05.-24.05.2019

Wieder wurde mithilfe des Erasmus + – Projektes Schülerinnen und Schülern des Schulzentrums Barssel über mehrere Tage die Möglichkeit gegeben, junge Menschen aus anderen Nationen zu treffen, sich auszutauschen und die niederländische Kultur kennenzulernen.

 

Im Folgenden befinden sich Tagesberichte der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler.

 

Sonntag – ein Bericht von Alina

Um 13:00 Uhr war Abfahrt in Barßel. Als wir nach zwei Stunden Fahrt um ca. 15:30 Uhr an der richtigen Schule ankamen, haben uns unsere Gastfamilien schon gespannt erwartet. Von da fuhr dann jeder in seine Gastfamilie. Als jeder seine Familie ein wenig kennengelernt hatte, haben wir Zeit mit der Familie verbracht. Wir haben uns die Stadt von Almelo angesehen, sind mit dem Hund gegangen, waren Eis essen oder haben gemeinsam andere kleine Freizeitaktivitäten unternommen. Als sich der Tag langsam dem Ende zuneigte, haben wir zu Abend gegessen und schauten zum Schluss noch einen Film.

 

Montag – ein Bericht von Luis

Am Montag haben wir uns um 8:15 Uhr in der Schule in Almelo getroffen. Als Erstes haben wir uns mit dem Willkommensvideo vorgestellt, damit jeder wusste, woher die anderen Schülerinnen und Schüler kommen und wie sie heißen. Nachdem wir uns die Videos angeschaut hatten, spielten wir Spiele, um uns besser kennenzulernen. Anschließend wurden Gruppen gebildet, Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus jedem Land waren dabei. Bei diesem Ausflug ging es um das Lernen im 21 Jahrhundert. Wir haben verschiedene Videoclips über bestimmte Themen wie Kreativität, kritisches Denken, Initiative, Kommunikation und Teambereitschaft erstellt. Hauptsächlich ging es in den Gruppen darum sich, trotz der kurzen Zeit des Kennenlernens, gut zu verstehen und konzentriert miteinander zu arbeiten.

Dienstag – ein Bericht von Michelle

Um 8:15 Uhr sind wir in der Schule ankommen und haben an unserem Projekt weitergearbeitet. Wir haben angefangen, unsere Ideen umzusetzen und Filme gedreht. Um 12.00 Uhr haben wir in der Schule gegessen und um 13.00 Uhr sind wir dann mit dem Fahrrad zum Rafting gefahren. Beim Rafting angekommen, haben wir erst einmal Gemeinschaftsspiele gespielt, um das Teamwork zu stärken. Dann sind wir in Schlauchboote gestiegen und hatten Spaß! Nach dem Rafting hatten wir ca. 2 Stunden Freizeit und konnten mit unseren Gastschülerinnen und Gastschülern etwas unternehmen. Am Abend haben wir dann alle zusammen noch „Spiderman“ als Animationsfilm in englischer Sprache geschaut. Danach ging es für jeden wieder zurück in die Gastfamilien und wir haben dort den Rest des Abends mit ihnen verbracht, dabei viel geredet und einen schönen Abend gehabt!

 

Mittwoch – ein Bericht von Maren

Am Morgen haben wir uns gegen acht Uhr bei der Schule getroffen und sind in einen Doppeldeckerbus gestiegen. Der Bus hat uns nach Amsterdam gebracht. Bei der Ankunft in Amsterdam hielten wir am Rijksmuseum, durch das wir eine einstündige Führung bekamen. In diesem Museum gibt es nämlich eine Ausstellung mit verschiedenen Gemälden von Rembrandt. Nach der Führung durch das Museum hieß es für uns: Ab in die Stadt! In mehreren Gruppen liefen wir durch die Straßen von Amsterdam und erkundeten die Stadt. Dabei wurde eingekauft, gegessen und nebenbei haben wir noch einiges über die Geschichte und Architektur der Hauptstadt der Niederlande erfahren. Nachdem wir die City unsicher gemacht hatten, ging es wieder mit vielen neuen Errungenschaften zurück nach Almelo. Dort wurden wir von unseren Gasteltern in Empfang genommen und fuhren nach Hause. Am Abend hatten wir keine weiteren Aktivitäten. Wir nutzten die Freizeit, um uns auszuruhen und um uns auf den nächsten Tag vorzubereiten.

Donnerstag – ein Bericht von Jonas                    

Am Donnerstag sind wir morgens um 7 Uhr aufgestanden und zum Frühstück gegangen. Danach sind wir mit dem Fahrrad zur Schule gefahren und dort trafen wir uns mit den Mitschülerinnen und Mitschülern aus den anderen Ländern. Zuerst sind wir zu einer besonderen Schule gefahren, in der Migranten die holländische Sprache lernen, um schnell dort arbeiten zu können. Danach sind wir in ein altes Gefängnis gefahren,  das zu einer Unterkunft für Geflüchtete umgebaut wurde. Dieser Ort ist vor allem für die Menschen, die in Holland leben wollen, aber noch keine eigene Unterkunft haben. Am Nachmittag haben wir für unser Projekt Filme mit Schülerinnen und Schülern aus den anderen Nationen zu Ende gedreht. Wir haben sie geschnitten, um sie am nächsten Tag zeigen zu können. Für den Abend hatte ein bekannter DJ-Newcomer aus Almelo seine Musikanlage in der Schule aufgebaut und wir tanzten auf der „Farewell Party“ in unsere letzte Nacht in den Niederlanden.

Marek – ein Bericht von Marek

Der letzte Tag des Projektes begann um 10 Uhr. Wir schauten uns die Filme der anderen Gruppen an. In allen unseren Filmen ging es um das Lernen im 21. Jahrhundert. Wir benutzten die wichtigen Oberbegriffe wie Learning Skills, Critical Thinking, Modern Technologie und Teamwork. In unserem Film sollten die Schülerinnen und Schüler im Team mit ihren Handys die Wahrheit über Fake News herausfinden. Als alle Filme gezeigt wurden, bekamen wir Urkunden für die Projektteilnahme. Allerdings sollten diese Urkunden von den Schülern verteilt werden. Somit sahen die Lehrer, ob wir die Namen der Schüler zuordnen konnten. Danach verabschiedeten wir uns von den anderen Schülern, Gasteltern und Lehrern und fuhren um 13.00 Uhr mit dem Bus zurück zur IGS Barßel.

 

Zypern 2019

Das hätten sich die 6 Schülerinnen des Schulzentrums Barßel nicht träumen lassen.

Sie trafen sich am Gymnasium „Frieden und Freiheit“ in Deryneia auf Zypern mit Gleichaltrigen der Partnerschulen aus Litauen, Italien, Tschechien, den Niederlanden und Zypern, um im Rahmen des Erasmus+ Projektes über die Zukunft Europas zum Thema „Umwelt und Zukunft – Erneuerbare Energien“ nachzudenken.

Die Schülerinnen programmierten kleine Roboter, bauten  eigene solarbetriebene Fahrzeuge und besuchten die technische Hochschule Zyperns, welche ihr bemanntes solarbetriebenes Auto mit einer Höchstleistung von 40 km/h präsentierte. Außerdem wurden ein Windenergiepark sowie ein Solarpark besichtigt.

Neben diesen Einblicken beeindruckte Zypern durch die Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit der Zyprioten. Die Gastfamilien und mitwirkenden Lehrkräfte des Gymnasiums „Frieden und Freiheit“ ermöglichten interessante Einblicke in den typischen (Schul-)alltag und die Kultur. Außerdem lernten sie im Nationalpark „Kavo Gkreko“ etwas über Flora und Fauna Zyperns und erfuhren  im Kultur- und Volkskundemuseum die existentielle Bedeutung der Landwirtschaft für die Menschen. Besonders beeindruckend war der Besuch des Auffanglagers für Flüchtlinge und ein Blick auf die von der Türkei teilweise besetzte „Geisterstadt“ Famagusta. Ein Europa, wie die Schülerinnen es aus Barßel kennen, wurde auf eine ganz andere Art und Weise beleuchtet.

Am Freitag, den 22. März 2019 fand dann ein tränenreicher Abschied von neu gewonnenen Freunden statt. Denn die Schülerinnen haben nicht nur in den Gastfamilien gelebt, sondern auch Kontakte zu SchülerInnen aus den Niederlanden, Italien, Litauen und Tschechien geknüpft- ein voller Erfolg europäischer Interaktion.

Der Aufenthalt auf Zypern ist nicht das einzige Treffen im Rahmen von Erasmus+. Noch in diesem Schuljahr geht es nach Almelo (Niederlande) zu dem Thema „Lebenslanges Lernen“ und im nächsten Jahr reisen weitere Schülerinnen und Schüler nach Tschechien und Italien.

Diese Treffen eignen sich besonders zur Förderung der leistungsstärkeren Schülerinnen und Schüler. Sie bereiten die anspruchsvollen Themen größtenteils eigenständig vor. Vor Ort müssen sie sich mit den Meinungen und Ideen der Jugendlichen aus den anderen Ländern auseinandersetzen und ihre Ideen vertreten,  dies natürlich in Englisch. Anschließend präsentieren sie ihre Ergebnisse.

Erasmus +

Die RS Barßel nimmt in den kommenden beiden Jahren noch einmal an einem Erasmus+ – Projekt (früher Comenius – Projekt) teil.

In dem Projekt für Schulpartnerschaften arbeitet die Realschule mit ihren Partnern aus Zypern (Deryneia), Italien (Bergamo), Tschechien (Blansko), Litauen (Sirvintos) und den Niederlanden (Almelo) zusammen. Für die Koordination des Projektes am Schulzentrum sind Frau Maike Meyer und Frau Sara Golak verantwortlich.

Welche Kompetenzen/Fähigkeiten müssen junge Menschen erlernen, um den Anforderungen in  Europa in Zukunft gerecht zu werden?

Auf diese Frage wollen die Jugendlichen aus den 6 Ländern Antworten finden. Dazu treffen sich jeweils 6 SchülerInnen zu 4 Workshops. Jeder Workshop setzt unter-schiedliche Schwerpunkte. Beim ersten Treffen auf Zypern steht das Thema Umwelt und erneuerbare Energien im Mittelpunkt. Auf den nachfolgenden Workshops in Italien, Tschechien und den Niederlanden geht es um Berufsaussichten, soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit und die Motivation zum lebenslangen Lernen.

Da die Schülerinnen und Schüler in Familien untergebracht sind, lernen sie gleichzeitig den Alltag und die Kultur in den Gastländern kennen und verstehen.

Ein wichtiges Ziel des Projektes ist es, die jungen Menschen für die Probleme und Zukunftsaussichten in den verschiedenen Ländern zu sensibilisieren und anschließend gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie sie ein Europa in Zukunft gestalten können.

Das Erasmus+ – Projekt ist ein wichtiger Teil des Schwerpunktes Europa am Schulzentrum Barßel. Außerdem arbeiten Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang 10  in dem Projekt „Partnerschule des europäischen Parlaments“ mit anderen Schulen zusammen. Eine Gruppe von Schülern aus dem Jahrgang 8 wird wieder zu unserer Partnerschule nach Italien reisen und der Französischkurs wird Straßburg mit dem europäischen Parlament besuchen.

Schon seit Jahren pflegt das Schulzentrum gute Kontakte zu Schulen im In- und Ausland. Viele Schülerinnen und Schüler konnten in den vergangenen Jahren an Austauschfahrten teilnehmen und Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschulen beherbergen.

Auch in der Zukunft sollen Begegnungen im Rahmen der Comenius-Projekte durchgeführt werden.

Projekte